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[Flyer] Warum wir es wichtig finden, Nazis zu blockieren

Wir stürmen auf die Straße, größtenteils schwarz gekleidet, entrollen Transparente und brüllen Parolen. Dass das nicht immer schön aussieht, wissen wir. Warum machen wir es also?

blockade

Uns geht es darum, Pegida zu blockieren. Pegida, die immer noch jeden Montag mit ihren menschenverachtenden Parolen durch München ziehen und gegen Geflüchtete und den Islam hetzen. Wir wollen ihnen nicht die Straße überlassen. Deswegen setzen wir uns vor sie auf den Boden. Damit sie nicht weiterlaufen können. Damit zeigen wir: Rassismus bleibt in München nicht unwidersprochen.
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Gegen die Verfolgung von AntifaschistInnen!

Für die Münchner Staatsanwaltschaft scheint der Kalte Krieg 2015 noch immer nicht vorbei zu sein. Anders kann es wohl kaum verstanden werden, wenn in den letzten Wochen und Monaten AktivistInnen verhaftet wurden, weil sie Symbole der „Freien Deutschen Jugend“ (FDJ) getragen haben.

Die Geschichte der FDJ begann während des deutschen Faschismus als AntifaschistInnen sich im Pariser Exil unter diesem Namen organisierten. 1951 wurde die FDJ in Westdeutschland verboten, weil sie Aktionen gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands organisiert hat. In Ostdeutschland hingegen blieb die FDJ bestehen und war dort die größte Jugendorganisation.
rote hilfe
Auch heute gibt es AktivistInnen die sich in der Tradition der FDJ sehen und aktiv gegen Nazis und Krieg kämpfen. Diese werden jetzt mit einer ganzen Reihe von Gerichtsverfahren überzogen, weil sie FDJ-Logos verwenden.

Für uns als AntifaschistInnen ist klar, uns solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen. Wir fordern Freispruch, bzw. die Einstellung aller Verfahren! Es kann nicht sein, dass heute noch Menschen wegen ihrer antifaschistischen und antimilitaristischen Einstellung verfolgt werden und das aufgrund eines Verbots, das so nur im Kalten Krieg entstehen konnte.

Kommt alle am 20.07 um 13:30 Uhr zum Saal A221 des Amtsgerichts und zeigt den Betroffenen eure Solidarität!
Bereits ab 12:30 Uhr werden wir vor dem Gerichtsgebäude eine Solidaritätskundgebung abhalten.
Das Amtsgericht befindet sich in der Nymphenburger Str. 16.

Feindbild? Nein, danke! – Gegen antimuslimische Hetze

Feindbild? Nein Danke! Gegen antimuslimische Hetze. Flyer, im Hintergrund eine Moschee.

Was ist kultureller Rassismus?

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