Archiv der Kategorie 'Veranstaltung'

Vortrag – Die Identitäre Bewegung in München

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Der nächste Stammtisch findet nächsten Dienstag , den 14.03 ab 19.00h statt und die Genoss_innen vom Antifaschistischen Aufbau München werden einen Vortrag über die Identitäre Bewegung und ihre Strukturen in München halten.

Für lecker Essen und kühle Getränke ist gesorgt!

Kommt vorbei!

Soliparty des Antifaschistischen Stammtischs München

Woche für Woche stellen sich Antifaschist_innen immer wieder derselben Pegida Scheisse in den Weg. Da dies Repression nach sich zieht lädt der antifaschistische Stammtisch zur Soliparty am 1.10 im Kafé Marat (Thalkirchnerstraße 102) zu feinstem Punk aus Serbien und lokalen Acts ein. Danach geben sich Dj Mike Sunshine und Dj John Steam die Ehre und lassen mit Deutschpunk und dem dazugehörigen Dosenbier und Pfeffi den Abend ausklingen.

Es spielen:

Atheist Rap (Punkrock | Novi Sad)
Ämbonker (Hardcore Punk | München)
Digitalbox (Punk | Dachau)
Dankeschatz (Punkrock | München)

Los geht’s um 21:00 Uhr. Es gibt veganes Essen.

öffentliches Blockadetraining und „Was tun wenn’s brennt“ Vortrag

Seit nun über einem Jahr hetzen die Rassisten von MÜGIDA über BAGIDA bis PEGIDA nun regelmäßig in der Öffentlichkeit. Montag für Montag marschieren sie durch die Münchner Innenstadt. Dabei konnten die Aufmärsche der Rechten, bis auf einzelne Ausnahme, kaum verhindert werden. Der anfänglich massive Widerstand von bis zu 20.000 Menschen, ist schon nach einigen Wochen auf wenige Hundert geschrumpft.

PEGIDA hingegen kann braunes Gedankengut fast ungestört in die Mitte der Gesellschaft tragen. So verwundert es nicht, wenn wieder Flüchtlingsheime brennen, rassistische Gewalt zum Alltag wird und rechte Parteien, wie die AfD, in die Parlamente ziehen. Der Rechtsruck, der Europa vor ein paar Jahren erfasst hat, ist jetzt in vollem Maße auch in Deutschland angekommen.

Umso wichtiger ist es den Faschisten etwas entgegen zu setzen. Obwohl der anfänglich groß und breit aufgestellte Gegenprotest bald nachgelassen hat, sind wir sehr erfreut, wie viele, vor allem junge Menschen, sich immer noch Montag für Montag PEGIDA in den Weg stellen. Dass die Rechten trotz diesem motivierten AntifaschistInnen immer noch laufen können, liegt vor allem an dem harten Durchgreifen der Polizei gegen AntifaschistInnen. Den Nazis wird der Weg frei geprügelt, friedliche Sitzblockaden gewaltsam geräumt und AntifaschistInnen mit Ermittlungsverfahren, Strafbefehlen und Prozessen überzogen.

Menschen die sich gegen Nazis, Rassismus und für eine befreite Gesellschaft einsetzen, werden schnell Ziel von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die
Solidaritätsorganisation „Rote Hilfe“ erklärt deshalb in ihrem Vortrag „Was tun wenn‘s brennt?“ welche Möglichkeiten es gibt Repression zu vermeiden und sich im Zweifel solidarisch dagegen zu wehren.

Um den Gegenprotest noch effektiver zu gestalten, müssen wir in wieder organisieren und dafür trainieren.

Deshalb: Kommt alle zum Blockadetraining! Wir üben gemeinsam die besten Strategien für Sitzblockaden, proben Verhalten bei drohenden Räumungen
und lernen von erfahrenen TrainerInnen. Bringt festes Schuhwerk, eine Plastik-Wasserflasche und etwas, worauf ihr sitzen wollt, mit. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und kosten tut’s natürlich auch nichts.

Rote Hilfe Vortrag
28.05.2016, 11:00 Uhr, Kurt-Eisner-Verein (KEV), Westendstraße 19

Blockadetraining
28.05.2016, 14:00 Uhr, Candidplatz

Mobivortrag zum AfD-Bundesprogrammparteitag in Stuttgart

Am 30. April und 1. Mai 2016 möchte die rechtspopulistische AfD ihren Bundesprogrammparteitag in Stuttgart abhalten.

Es gibt mehr als genug Gründe gegen diese Veranstaltung vorzugehen. Daher ruft ein breiter Zusammenschluss verschiedener Bündnisse zu Gegenprotesten und zur Verhinderung des Parteitags auf.
Auch aus München wird es eine gemeinsame Busanreise geben.

Am Freitag den 15.04. ab 20:00 Uhr wird es im Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102) mehrere Vorträge und Inputs zur AfD, ihrem Bundesparteitag und den geplanten Gegenprotesten geben:
- Robert Andreasch vom aida-Archiv über AfD-Strukturen in Bayern und vor Ort
- Vorstellung der NIKA-Kampagne
- Vorstellung von „Brandstiftern einheizen“

Bei der Veranstaltung könnt ihr auch Bustickets für eine gemeinsame Anreise kaufen: 20€ (regulär) / 15€ (ermäßigt). Mobimaterial gibt es natürlich auch.

Im folgenden nochmal die Aufrufe:
https://brandstifterneinheizen.wordpress.com/aufruf/
https://nationalismusistkeinealternative.net/gegen-den-afd-bundesprogrammparteitag-den-nationalen-konsens-brechen/

Bock To Block? – Antirepressionsparty

Wann?
Samstag – 27.02.2016
19:00 – 02:00 Uhr

Wo?
Kafe Marat
Thalkirchnerstraße 102

Montag für Montag sind wir nicht nur mit Pegida konfrontiert, sondern auch mit Polizeigewalt und Repression.

Doch wir wollen nicht nur eine Soliparty gegen ihre Repression veranstalten, sondern diese auch nutzen, um mit euch ins Gespräch zu kommen. Neue Ideen und Vorgehensweisen diskutieren, wie beispielsweise der Protest gegen Pegida aussehen kann und sich künftig organisieren könnte.

Wenn ihr auch mit diskutieren wollt, dann kommt schon um 19:00 Uhr ins Kafe Marat.

Danach gibt’s leckeres veganes Essen, Getränke und gute Musik!

Acts:

Boykott (Rap aus Wilhelmshaven)

Special Guests

Vorstellung der Kampagne „Fluchtursachen bekämpfen – Die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen”

Vorstellung der Kampagne „Fluchtursachen bekämpfen – Die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen” durch einen Genossen der organisierten autonomie aus Nürnberg im Rahmen des Antifaschistischen Stammtisches München.


Wann: Dienstag 19.01.2016 ab 19:00 Uhr
Wo: Ligsalz8, Ligsalzstraße 8, 80339 München

Derzeit befinden sich Abermillionen von Menschen weltweit auf der Flucht. Ein Beträchtlicher Flüchtlingsstrom bewegt sich seit längerem auf die europäischen Grenzen zu, um diese zu überwinden und sich dadurch vorübergehend in Sicherheit zu bringen. Viele Menschen befinden sich bereits an zahlreichen Grenzen innerhalb der Europäischen Union. Derzeit findet diesbezüglich eine humanitäre Katastrophe größten Ausmaßes statt. In nahezu allen europäischen Staaten polarisiert das Flüchtlingsthema die Gesellschaften. In Deutschland wurden Schnellabschiebelager für Flüchtlinge aus den Balkanstaaten errichtet.

Die bayerische Staatsregierung trumpft nahezu täglich mit neuen absurden und rassistischen Vorschlägen auf, mit welchen sie ihre konservative Wählerschaft befrieden und gleichzeitig der weniger etablierten Konkurrenz von rechts das Wasser abgraben wollen.

Wir sagen: ES REICHT!
faustrot

Unsere Idee ist es, sich lautstark in die aktuellen Debatten einzumischen und mit einem starken linken Bündnis wesentliche Akzente zu setzen um die aktuellen gesellschaftlichen Prozesse zumindest regional beeinflussen zu können.

Dabei wäre es zunächst wichtig, uns zu treffen um über mögliche Perspektiven und Interventionsformen zu diskutieren. Wir sehen die Notwendigkeit einer langfristigen Kampagne. Wir sehen ebenfalls die Notwendigkeit über spezifische Unterschiedlichkeiten politischer Strategien und Ziele untereinander hinwegzusehen, um durch eine koordinierte Gleichzeitigkeit dem verantwortlichen Wirtschaftsprinzip und deren VertreterInnen, also den tatsächlichen Fluchtursachen, abzurechnen.

Wir wollen auf die Verantwortlichen so viel Druck ausüben, dass sie schließlich auf unsere Forderungen reagieren müssen. Demonstrationen, Veranstaltungen, Aktionen, Infostände, Konzerte, Camps, Flyer, Flugblätter und vieles mehr ist möglich.

http://www.redside.tk/cms/organisierte-autonomie/

Vortrag „Offene und versteckte Repression gegen die Black-Panther-Bewegung“

blackpanther

Im Rahmen des Antifaschistischen Stammtisch gibt es am 08.12.2015 den Vortrag „Offene und versteckte Repression gegen die Black-Panther-Bewegung“. Wie immer gibt es ab 18:30 Uhr VoKü und direkt im Anschluss – also gegen 19:00 Uhr – den Vortrag.

Gegen ein rassistisches System und gegen Bullen, die straflos Menschen schwarzer Hautfarbe erschossen, gründete sich 1966 in den USA die Black Panther Party: eine revolutionäre, sozialistische Partei.

Die BPP organisierte in den afro-amerikanischen Armenvierteln bewaffnete Selbstverteidigung, kostenloses Frühstück für Kinder und Gesundheitsversorgung. Ihr 10-Punkte-Programm forderte Selbstbestimmung, das Ende der rassistischen Ausbeutung und Polizeigewalt gegen die schwarze Bevölkerung. Die Black Panthers gewannen schnell großen Zulauf und wurden für das FBI zur „größten Bedrohung der innere Sicherheit“.

Das Aufstandsbekämpfungsprogramm COINTELPRO zerschlug die Panthers durch Verhaftungen, Manipulation und Morde. Wie AktivistInnen damals diese Repression erlebten, erfahren wir in dieser Veranstaltung.

Filmvorführung: „une vie de lutte – Der Kampf geht weiter“

flyer une vie de lutte

Am 27.8. zeigen wir den Film „Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter“. Der Film ist größtenteils in französischer Sprache mit deutschem Untertitel. Eintritt ist frei!

Als am 05. Juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von 3 Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte dies kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land. Zwei Jahre sind nun vergangen, die Tat und Clément bleiben jedoch unvergessen.
Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei “Front National” sowie eines gesellschaftlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben.

Das letzte Aufgebot – Wer steckt hinter BAGIDA?

aufgebot

05. März 2015 __ 19:30 Uhr __ Kulturladen WestEnd (Ligsalzstr. 44 U 4/5 Schwanthalerhöhe)

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Catastroika – Filmvorführung

Catastroika

09. März 2015 __ 19:30 Uhr __ Kulturladen WestEnd (Ligsalzstr. 44 – U 4/5 Schwanthalerhöhe)

Catastroika ist ein Dokumentarfilm, der die Folgen für die Gesellschaft veranschaulicht, wenn Staatseigentum in großem Stil privatisiert wird – so wie es die Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF von Griechenland fordert.

Es war am Anfang des Jahres 1989, als unter Präsident Jelzin in Russland das wahrscheinlich größte und erfolgloseste Privatisierungsexperiment in der Geschichte der Menschheit durchgeführt wurde.

Hier wurde der Begriff „Catastroika” zum Synonym der kompletten Zerstörung des Landes; des Verkaufs des Staatseigentums und der dramatischen Verschlechterung des Lebensstandards der Menschen. Maßeinheiten der Catastroika wurden die Arbeitslosigkeit, die soziale Verarmung, die Verringerung der Lebenserwartung.

Kurz darauf führte die massive Privatisierung des Staatseigentums der DDR zu ähnlichen Folgen. (Die sogenannte Treuhand wird nun auch als Model für Griechenland präsentiert.)

Weitere Beispiele finden sich auch in Großbritannien nach der Ära Thatcher, wo Menschen bei Unfällen des privatisierten Bahnnetzes ums Leben gekommen sind. – Aber auch bei der privatisierten und liberalisierten holländischen Post, und in Kalifornien, wo die Bewohner_Innen nach der Deregulierung des Energiemarktes, ohne Elektrizität leben mussten.

„Catastroika“ warnt:

Dies und noch weit Schlimmeres kommt auf Griechenland zu, sollte das Privatisierungsprogramm umgesetzt werden.

*Dass es möglich ist, in Geldfragen ungewöhnliche Wege zu gehen, haben die griechische Filmemacher Aris Chatzistefanou und Katerina Kitidi, bewiesen. Ihr Film wurde ausschließlich mit privaten Spenden finanziert.